Presse 2023

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DEZ
Utopische Verkehrswende
FDP-Fraktion: Ohne einen gut funktionierenden ÖPNV bleibt kein Auto stehen
 
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Essen ist sich sicher, dass die Verkehrs­wende und der angestrebte Modal Split (Neuaus­richtung der Mobilität – bis 2035 soll der Gesamtverkehr der Stadt Essen zu jeweils gleichen Teilen à 25 Prozent aus motorisiertem Individual­verkehr (MIV), öffentlichem Personen­nahverkehr (ÖPNV), Radverkehr und Fußgänger bestehen) niemals erreicht werden können. Allein die ständigen Probleme mit Defekten, Ausfällen und Personal­mangel bei der Ruhrbahn lassen die angestrebten Ziele in weite Ferne rücken.
 
Tägliche Verspätungen, überfüllte Busse und Bahnen sowie technische Probleme, die die Pünktlichkeit des öffentlichen Nahverkehrs beeinträchtigen, sind nur einige der Auswirkungen der derzeitigen Situation, fasst Hans-Peter Schöneweiß, Vorsitzender der Essener FDP‑Fraktion, den Status quo zusammen. Dies führt zu großer Unzufriedenheit bei den Fahrgästen, die auf eine zuverlässige und komfortable Mobilität angewiesen sind.
 
Laut FDP-Fraktion macht es keinen Sinn, den dritten Schritt vor dem ersten Schritt zu machen. Schöneweiß: Bevor überhaupt ansatzweise über eine Verkehrs­wende nachgedacht wird, muss der ÖPNV nicht nur in Essen, sondern im ganzen Ruhrgebiet und darüber hinaus funktionieren. Ansonsten wird man einen Modal Split nicht einmal ansatzweise erreichen können und die Verkehrs­wende bleibt reine Utopie.
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