Presse 2021
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APR
FDP-Fraktion: Dezernatsteilung wirft Fragen auf
Digitalisierungsprozess muss vorangetrieben werden
Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Essen sieht die Erweiterung des Verwaltungsvorstandes kritisch und vermisst eine strukturierte Analyse des Geschäftsverteilungsplans.
"Dass es seitens der Stadtspitze zu Überlegungen der Aufgabenreduktion im Personal- und Ordnungsdezernat kommt, halten wir für plausibel, wir hielten jedoch eine grundlegende Aufgabenkritik für zielführender", erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Hans‑Peter Schöneweiß. "Bereits bei der Zusammenlegung von Stadtplanungs- und Bauamt sowie des Bildungs-, Jugend- und Kulturbereichs forderten wir eine grundlegende Reform des Dezernatszuschnitts. Dennoch können wir der aktuellen Erweiterung vor dem Hintergrund des dringend notwendigen Digitalisierungsprozesses auch etwas positives abgewinnen."
Die FDP sieht daher im Anforderungsprofil einer neuen Dezernatsleitung die digitale Transformation der Verwaltungsabläufe als prioritär. „Mit der Einstellung eines Chief Digital Officers sahen wir eine
grundlegende Entlastung des zuständigen Beigeordneten für gegeben, mit der zu erwartenden
Dezernatsteilung muss dieses Thema einen regelrechten Push bekommen“, so Schöneweiß.